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Bericht in der MZ: Beat the Pro
Bild: Regenwetter und Wind hin oder her – gleichwie: Nochmals guten Sport mit für Jahreszeit und Platzverhältnisse bemerkenswert guten Ergebnissen boten die Aktiven beim ausgetragenen Turnier „ Beat the Pro“ in der Varmert. Foto Crummenerl.


Wetterfest müssen sie schon sein, die Sportlerinnen und Sportler, die – Regen und Wind hin oder auch her – in dieser schon relativ späten Zeit im Sportjahr sich die Freude am Golfsport nicht vermiesen lassen, auch dann nicht, wenn die Wetterprognosen eben nicht eitel Sonnenschein versprechen. Wie am vergangenen Sonntag. Da nämlich war mit dem clubintern ausgeschriebenen Turnier unter der vielversprechenden Aufforderung „Beat the Pro“ nochmals ein Event angesagt, das sowohl von der sportlichen Seite her als auch vom „inneren Wert“ als ein für alle Teilnehmer lohnenswertes Ereignis galt, bei dem allein das „Dabeisein“ allen Freude bereiten sollte, wie sich schon bald zeigte.

Galt es doch, den beiden Cheftrainern, nämlich Andreas Röhrig und Frank Hollbach nach Möglichkeit Paroli zu bieten beim im sogenannten Scramble und in der Wertung nach Stableford angesetzten Wettspiel, bei dem abermals die Handicap- Grenze 54:0 festgelegt und somit auch für Aktive mit wenig Turniererfahrung wiederum die Möglichkeit gegeben war, eben diese zu sammeln.

Bei und wie unter den gegebenen Witterungsumständen nicht anders zu erwarten, eher nicht eben optimalen Rahmenbedingungen, mal zogen kräftige Regenschauer übers Land, mal erschwerte besonders in den höher gelegenen Partien der Golfanlage böiger Wind aus wechselnden Richtungen das Kalkül, war dennoch unterm Strich ausgezeichneter Sport zu vermelden. Das sprach einmal mehr, so konstatierte das Spielführer Dirk Günter bei der am Spätnachmittag im Clublokal stattgefundenen Siegerehrung, für den Sportgeist der Turnierteilnehmer, andererseits aber nicht minder auch für das entsprechend hoch zu bewertende spielerische Niveau der beteiligten Aktiven.

Allen voran galt diese Feststellung in der Tat für die beiden Pro,s. Frank Hollbach und Andreas Röhrig nämlich spielten tatsächlich wie das sprichwörtliche Urwerk, bewältigten den über die gesamte Platzlänge abgesteckten Parcours im Stil echter Könner und legten mit einer Super- Leistung und einer 64er, also mit sage und schreibe 8 Schlägen „unter Par“ liegenden Platzrunde die Messlatte für die nachfolgenden Amateurspieler entsprechend hoch.

Das galt für die nachfolgenden und aus jeweils vier Aktiven zusammengesetzten Flights natürlich als besondere Herausforderung, die in der Tat ein hohes Maß an Konzentration erforderte und dabei tatsächlich in gewisser Weise auch die wetterbedingten Begleitumstände in den Hintergrund treten ließ. So eiferte beispielsweise das Team mit Hildegard Stein, Joachim Schwamborn, Thomas Persche und Otmar Franz – beim sogenannten Scramble durfte jeweils der bestplatzierte Ball weiter gespielt werden – dem vorgelegten Resultat der Golftrainer mit Erfolg nach. Der ließ sich an einer ebenfalls bemerkenswerten Runde mit nur „2 über Par“ festmachen, was zum mit 34 Punkten bewerteten souveränen Bruttosieg für das Quartett führte.

In der Nettowertung erreichten Dirk Günter, Martin Floria Bayer, Vera Esser und Margrit Schütz mit 63 Wertungspunkten den dritten Platz, Davor platzieren konnten sich Gerlinde Blumberg, Anke Lohmann, Torsten Kelm und Lou Clever mit 64, sowie der Flight mit Christian Teschner, Dirk Mross, Manfred Felbecker und Martin Schala, die mit 68 Punkten vorn lagen. Cr.