
„Kein Wochenende ohne Golfturnier !“ Diesem selbst auferlegten Credo blieben die Varmerter Golfer auch am vergangenen Samstag und Sonntag treu. „Es muss ja nicht immer Kaviar – sprich ein großes und von dem Golfsport im Allgemeinen und den Varmertern im Besonderen wohlgesonnenen Sponsoren ideell und finanziell mit getragenes – Turnier sein. Manchmal und „zwischendurch“ tut`s auch ein mit weniger finanziellem ( und werblichem) Aufwand betriebenes Wettspiel, wobei das sportliche Kräftemessen und das im gemeinsamen Spiel angesagte „Miteinander“ deshalb nicht minder gefragt sind. So war das beispielsweise auch am ersten Wochenende im Oktober.
Wohl wissend, dass der auch in dieser Saison geschlossene Pakt mit den im Allgemeinen als recht launisch bekannten „Wetterfröschen“ nicht für alle Zeiten halten würde und die sportlichen Aktivitäten den durch die Jahreszeit bedingten Gegebenheiten so oder so Rechnung tragen müssen, steht beim Golfclub Varmert umso mehr der Entschluss fest, dass so lange wie eben möglich, gespielt werden soll.
Dem für Sonntag angesagten und im eher kleinen Rahmen stattgefundenen 9-Loch-Turnier im Rahmen der „golffriends.com Welt Trophy 2009“ ging am Samstag ein in Eigenregie durchgeführtes und erstmals ausgeschriebenes Turnier zum „Tag der Deutschen Einheit“ voraus, das insgesamt 61 Aktive am Start sah. Gespielt wurde wiederum in der Wertung nach Einzel- Stableford und als vorgabewirksames Wettspiel, wobei die Startgenehmigung bei Handicap- Grenze 54.0 lag. Letzteres, wie Spielführer Dirk Günther anmerkte, damit auch „Newcomern“ und im Turniersport noch unerfahrenen Akteuren die Möglichkeit gegeben werde, entsprechende Erfahrungen zu sammeln.
Die allerdings kamen dann zunächst einmal den im Turniergeschehen und vor allem auch auf entsprechende Begleitumstände, wie sie diesmal durch „unwirtliche“ Wetterumstände und die dadurch bedingten Platzverhältnisse gegeben waren, erfahrenen Cracks zugute. Das galt vor allem für Mandy Illingworth, Top- Spielerin beim Nachbarclub Gelstern, die ihre in manchem Match gesammelte Routine, natürlich gepaart mit dem entsprechenden spielerischen Format der mit dem Traum- Handicap von 2.4 angetretenen hohen Favoritin, in die Waagschale werfen und dann auch den souveränen Bruttosieg ( 28 Punkte) erringen konnte. Ihr gleich tat es ihr noch im Jugendbereich aber ebenfalls schon mit einstelligem Handicap (7.8) angetretene Clubkamerad Kai- Jan Rex, der sich in der Bruttowertung der Herren durchsetzte.
Über die vorderen Plätze in den beiden gewerteten Nettoklassen und die damit einhergehenden und teils beträchtlichen Handicap- Verbesserungen freuten sich Isabelle Strohkamp ( 44 Punkte) als Erstplatzierte in der Handicapklasse 16.5 bis 54), sowie Dr. Carsten Baumann ( GC Hummelbachaue, 43 Punkte) und Torsten Kelm als Drittplatzierter mit 39 Punkten. Das galt auch für Christian Lohmann (36), Marius Potthoff (35) und Achim Hrin (34), die in der Nettoklasse 0.0 bis 16.4 in die Preisränge kamen. Cr.-










